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Internetdiskurs Neugestaltung des
Hamburger Domplatzes 2007


www.domplatz.hamburg.de
Forum: Freiraum




Klostergarten mit Ausstellung und Fahrstuhl
 Beteiligte
hamburgvisions


 Kurzbeschreibung
Paradies in der City - Klostergarten mit Fahrstuhl in die Vergangenheit und Gegenwart und mit dem „Skylink“ in die HafenCity und auf die Elbinsel

In Anlehnung an das einstige Kloster wird der neue Domplatz von einem Klostergarten mit Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäumen, Sträuchern, Wiesen mit Küchenkräutern und Heilpflanzen und Gemüsebeeten üppig bepflanzt. Umgeben wird der Platz von einem Wassergraben mit Brücken. An der ursprünglichen Stelle sollen die Arkaden des Johanneums wieder aufgebaut werden. Die ausgegrabenen Mauerreste des Johanneums und des gotischen Doms werden in den Entwurf eingebunden und stellenweise freigelegt. Eine Freiluftarena dient historischen Aufführungen(Geschichte Hamburgs), Konzerten und offenen Gottesdiensten.
Eine Gartenlaube an einem Teich dient als Teehaus und erinnert daran, dass Hamburg eine Tee-Metropole ist.
Wasserläufe und Skulpturen runden das harmonische Bild des Gartens ab.
Des Weiteren wird ein unterirdisches Ausstellungsgelände (in Anlehnung an die Ausstellung "Von der Hammaburg zur HafenCity") mit einem Fahrstuhl und einem runden, gläsernen, abhängig von der Lufttemperatur illuminierten Aussichtsturm, der an den Bischofsturm erinnern soll, gekoppelt.
Obdachlose finden in einem Resozialisierungsprojekt eine neue Aufgabe als Gärtner.

An einer besonders schönen Stelle im Garten, direkt neben einem Apfelbaum, steht ein Wunschbriefkasten.

Die Endstation der neuen Hamburger Attraktion Skylink, eine Kabinenseilbahn, liegt außerhalb des Gartens, direkt an der Domstrasse. Die Seilbahn verbindet die innere Stadt mit der HafenCity und springt über die Elbe.


 Gestaltung
Ein anstrengender Einkaufsbummel liegt hinter mir.
Von der Mönckebergstrasse her nähere ich mich dem neugestalteten Domplatz.

Ein Wassergraben umgibt den Platz.
Zunächst überwinde ich den Wassergraben über eine Brücke.
Dann durchquere ich die wunderschönen, wiederaufgebauten Arkaden des Johanneums —
und tauche ein in das neue Paradies der Hamburger City.

Ein Duft von Kräutern und Rosen liegt in der Luft.
Ich betrete einen Garten — einen Klostergarten.
Ein Paradies der Sinne, welches zum Durchatmen, Ausruhen und Besinnen einlädt.

831/34 wurde der Hammaburg ein kleines Kloster
hinzugefügt.
In Anlehnung an dieses Kloster wird der neue Domplatz von einem Klostergarten mit
Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäumen, üppig bepflanzten Gemüsebeeten, einer kleinen Wiese mit Küchenkräutern und Heilpflanzen begrünt.
(Obwohl sich nun herausgestellt hat, dass der Domplatz wohl nicht der Standort der historischen Hammaburg war, sei dieser Bezug zur Hammaburg erlaubt).

Dieser Garten dient gleichzeitig als Lehrgarten.
Kleine Tafeln erzählen uns, welchen Namen die Pflanzen tragen und wie die Pflanzen genutzt werden.
An den Mauerresten des Johanneums und des gotischen Doms, welche überall auf dem Domplatz durch die Ausgrabungen freigelegt wurden, ranken rote und gelbe Rosen und grüne Efeublätter.
In allen Teilen des Gartens fließt Wasser durch kleine steinerne Rinnen und Bäche, die mit dem Wassergraben rund um das Gelände verbunden sind.

Skulpturen stehen am Wegesrand.

Ein kleiner Teich lädt zum verweilen ein.
Hier beobachte ich Frösche,kleine Goldfische und lasse die Seele baumeln.

Eine Gartenlaube neben dem Teich dient als Teehaus und erinnert daran, dass Hamburg eine Tee-Metropole ist.

Von meinem Platz kann ich auf die Freiluftarena schauen, welche von ihrer Bauweise einen Bezug zu den historischen Wallanlagen bildet.
Dort werden abends historische Stücke aufgeführt, die Bürgern und Touristen die Geschichte Hamburgs spielerisch näher bringen.

Auch Musikaufführungen finden hier immer wieder statt.

Eine Besonderheit sind die offenen „Nach-der- Arbeit-Gottesdienste“, die hier im Sommer 1x in der Woche mittwochabends unter freiem Himmel gehalten werden.
Alle Glaubensrichtungen können hier Gottesdienste ausrichten und alle Glaubensrichtungen sind eingeladen, die jeweiligen Gottesdienste zu besuchen, so dass an diesem historischen Ort ein Zeichen für Toleranz gesetzt wird. Durch die Ausrichtung im Freien ist die Hemmschwelle für den Besuch eines Gottesdienstes niedrig gehalten.
Manche Gottesdienste sind mit Live-Musik, Theater und Podiums-Diskussionen kombiniert.

In dem Klostergarten haben Obdachlose in einem Resozialisierungsprojekt eine neue Aufgabe gefunden. Sie pflegen den Garten.

Nun habe ich mich genug ausgeruht und möchte einiges über die Geschichte Hamburgs erfahren.

Ich gehe zum dem runden, gläsernen Aussichtsturm (Neuer Bischofsturm) hinüber.
Dieser Turm ist automatisch abhängig von der Lufttemperatur illuminiert (unter 0 Grad Blautöne, über 0 Grad Rottöne).
Der Turm ist dezent gehalten. Man kann sogar etwas hindurchschauen, so dass der Turm nicht in Konkurrenz zur St. Petri-Kirche steht.

Mit dem Fahrstuhl fahre ich allerdings nicht hinauf, sondern hinunter, in die Vergangenheit.

Unter dem Domplatz ist ein zweigeschossiges Ausstellungsgebäude errichtet worden.
In diesem Ausstellungsgebäude werden die Epochen der Geschichte Hamburgs lebendig.
Die Ausstellung ist angelehnt an die Ausstellung "Von der Hammaburg zur HafenCity", welche 2005 in der Rathausdiele zu sehen war.
Übriggebliebene Mauerreste des Johanneums und des gotischen Domes sind auch hier in die Gestaltung der Ausstellungsräume einbezogen.
Auch die Fundstücke der Ausgrabungen sind hier zu bewundern.

Nachdem ich mich ausgiebig mit der Vergangenheit Hamburgs beschäftigt habe, steige ich wieder in den Fahrstuhl und fahre in die Gegenwart -
auf den Aussichtsturm hinauf.
Oben angekommen genieße ich den Blick auf die Elbe, die Hafencity, die Innenstadt und auf die Alster.

Abends öffnet auf der Aussichtsplattform eine Cocktailbar, so dass im Klostergarten auch ein wenig Nachtleben stattfindet.

Der Blick von oben hat mich motiviert, noch einen Abstecher in die Hafencity zu unternehmen.
Direkt neben dem Domplatz, außerhalb des Klostergartens am alten Fischmarkt, liegt die Endstation der neuen Hamburger Attraktion: dem Skylink.
Der Skylink, eine Kabinenseilbahn, schwebt lautlos vom Alten Fischmarkt über die Willy-Brandt-Str hinüber, in der Mitte der Brandstwiete entlang, hält in der Speicherstadt und endet in der HafenCity am Kreuzfahrtterminal.
Die Seilbahn eröffnet einen wunderbaren Panaromablick entlang der neuen Achse zwischen innerer Stadt und HafenCity.
Im nächsten Jahr soll damit begonnen werden, die Trasse zu erweitern und den Skylink über die Elbe, zum Hafenmuseum (50er Schuppen) springen zu lassen …

Visualisierung der Trasse:
 Link

Aus technischen Gründen wäre zu überlegen, zwei voneinander unabhängige Trassen zu bauen, da
zu viele Haltepunkte auf einer Trasse eventuell problematisch werden können (die Gondeln hängen ja alle an einem Seil):
eine Trasse vom Domplatz zum Cruise Center, die zweite Trasse, die über die Elbe springt, vom Cruise Center zum Hafenmuseum.
Eine dritte Trasse könnte auf der Elbinsel vom Hafenmuseum zum neuen Wilhelmsburger Volkspark (Internationale Gartenschau) führen — aber das ist ein anderes Kapitel...:-)

Ein Hamburger Seilbahngesetz gibt es schon :-)
 Link


Impressionen vom Skylink und vom Klostergarten:
 Link

Link zum Domplatz-Entwurf:
 Link

PS:
An einer besonders schönen Stelle im Klostergarten, direkt neben einem Apfelbaum, ist ein Wunschbriefkasten aufgestellt.
Hier können Bürger und Touristen ihre Wünsche und Ideen, die sie für die Stadt haben, einwerfen.
Die Formulare gibt es im Aussichtsturm.
Manche Wünsche sollen in Erfüllung gehen ... :-)


 Nutzungszweck
- Verbindung zwischen innerer Stadt und HafenCity
- Auseinandersetzung mit der Geschichte Hamburgs
- Erholung, Entspannung, Besinnung
- Begegnung, Kommunikation
- Resozialisierungsprojekt für Obdachlose (Einsatz als Gärtner)
- Der Skylink dient ausschliesslich touristischen Zwecken und nicht dem öffentlichen Nahverkehr.



 Umsetzung & Finanzierung
Finanzierung aus Steuermitteln. Außerdem werden alle Hamburger aufgerufen, sich an dem Aufblühen der Keimzelle Hamburgs zu beteiligen, in dem sie Saatgut, Bäume etc. spenden. Eventuell Eintrittsgelder für Ausstellung und Aussichtsturm. Auf alle Fälle Eintrittsgelder für Theateraufführungen. Der Skylink wird durch einen privaten Investor finanziert und betrieben.





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