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Internetdiskurs Neugestaltung des
Hamburger Domplatzes 2007


www.domplatz.hamburg.de
Forum: Freiraum




Begehbarer historischer Stadtgrundriss
 Beteiligte
Michel


 Kurzbeschreibung
In diesem Vorschlag soll der Domplatz nach dem Stadtgrundriss des mittelalterlichen Hamburgs verschiedenfarbig gepflastert werden. Grünflächen werden mit echtem Grasbewuchs nachgebildet, genauso wie Wasserflächen und Kanäle, die von echtem Wasser durchflossen werden. Historische Übersichtskarten und mehrsprachige Besucherführungen sorgen für Aufklärung.


 Gestaltung
- Pflasterung der Geländeoberfläche des Domplatzes nach Stadtgrundriss des mittelalterlichen Hamburgs
- Farblich abgehobene Ausarbeitung: Straßen, Wege und Plätze grau oder beige, Gebäude rot
- Darstellung der Felder und Wiesen mit echtem Grasbewuchs
- Nachbildung der Wasserflächen als blaues Wasserbassin, im Bereich Elbe/Alster offen, im Bereich der Fleete der besseren Begehbarkeit halber transparent bedeckt
- Wahlweise Darstellung des Wassers - damit aber auch minder beeindruckende Ausführung - blau gepflastert
- Alles begehbar!
- Sitzbänke um den Stadtgrundriss herum
- ergänzende Bebauung mit Pavillon

Besuche von Schulklassen vorstellbar
inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte.

Mehrsprachige Besucherführung ist ein wichtiger Baustein des Gesamtobjektes.

Der 3 — 4.000 qm große Stadtgrundriss richtet sich grob an den realen Himmelsrichtungen aus. Für den nördlichen Bereich des Domplatzes wird eine breite Freitreppe zur Überwindung des Höhenunterschiedes von rund 2 m (12 Stufen) vorgeschlagen. Diese Treppe grenzt dort an den Stadtgrundriss, wo die Alster dargestellt wird. Die Gestaltung dieser Treppe kann an die neue Freitreppe des Jungfernstiegs angelehnt werden - so würde die "echte" Treppe durch den begehbaren Stadtgrundriss zitiert werden. Ergänzend kann die im Stadtgrundriss als Wasserfläche dargestellte Alster mit einer Fontäne versehen werden. Diese Art Springbrunnen würde den Platz beleben, klimatisch verbessern, den Straßenlärm etwas mindern und so für den Besucher weiter aufwerten.

Behindertenfreundlicher Zugang zum begehbaren Stadtgrundriss erfolgt westlich /südwestlich des Geländes. Zugang zum Gelände auch über die Freitreppe im nördlichen Bereich vorgesehen, jedoch Leitung des Besucherstroms über Rasenfläche/Gebäude zum südlichen Ende des zu errichtenden Gebäudes (Führungsbeginn). Dies entspricht einer Annäherung an Hamburg über die Elbe.

Hochbau:
- kleineres eingeschossiges Gebäude westlich
- Gebäude dient dem Zugang, Empfang und der Einführung in das Thema
- Hauptattraktion ist der begehbare Stadtgrundriss
- Cafe mit Außengastronomie
- Im Gebäude Geschosshöhe bis 4 m
- In der Mitte des Gebäudes in Längsrichtung (Rücken an Rücken) mehrere große historische Übersichtskarten zur Entwicklung Hamburgs von der Gründung bis heute.
Die Karten sollen auch in ihrer Größe, z.B. 4x3 m, auf den Besucher wirken.
Karten mit interaktiver Funktion oder akustische Informationen via Kopfhörer zu den wesentlichen historischen Ereignissen und ihre Auswirkung auf die Entwicklung der Stadt.
- Daran anschließend soll die Führung über den begehbaren Stadtgrundriss erfolgen.

Hier ist der Entwurf  Link


 Nutzungszweck
Der Domplatz steht bei diesem Vorschlag allen zur Verfügung: Bürgerinnen, Bürgern, Touristen, Jungen, Alten, Kindern.
Der begehbare Stadtgrundriss lädt ein zum Erfahren Hamburgischer Geschichte zur Gründung und Entwicklung der Stadt. Das Begehen des historischen Stadtgrundrisses bietet im Zusammenhang mit der fachkundigen Führung ein besonderes Erlebnis.
Die Gastronomie lädt ein zum Verweilen und entspanntem Betrachten des Stadtgrundrisses mit seinem fließenden Wasser, den anderen Besuchern und geführten Gruppen. Von dem leicht erhöhten Cafe hat der Besucher ebenso einen guten Überblick wie von der Freitreppe. Sitzgelegenheiten rundum laden jedermann zum Verweilen ein. Anders als in „normalen Parks“ kann man hier zugleich seinen Blick über den historischen Stadtgrundriss schweifen und diese Besonderheit auf sich wirken lassen.


 Umsetzung & Finanzierung
Evtl. Eintrittsentgelt, Finanzierung über Gastronomie oder kostenlos öffentlich zugänglich. Baukosten entstehen für den Tief- und Landschaftsbau und für den relativ kleinen Pavillon. Im Vergleich zu einer größeren Bebauung halten sich die Kosten in Grenzen. Denkbar ist auch eine Finanzierung gemeinsam durch Stadt und private Spender. Als Besonderheit bietet sich an, für einzelne Objekte des Stadtgrundrisses eine Spende zu ermöglichen. So könnte z.B. "Fa. Hansen am Rödingsmarkt" für die Finanzierung der entsprechenden Pflasterungselemente des begehbaren Stadtgrundrisses aufkommen.





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