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Internetdiskurs Neugestaltung des
Hamburger Domplatzes 2007


www.domplatz.hamburg.de
Forum: Freiraum




Der Archäologiepark
 Beteiligte
Adrian


 Kurzbeschreibung
Dieses Großkonzept für das Areal zwischen Innenstadt und Hafencity umfasst einen Archäologiepark, ggf. ein attraktives Gebäude (welches höchstens 1/3 der Fläche einnimmt), und die Kombination mit der "Skylink"-idee von hamburgvisions. mehr hier  Link

Ateliers für Künstler, attraktive Einzelhandelskonzepte (keine Filialketten, da sie keine regionale und spezifische Atmosphäre, schaffen), OpenAir-Veranstaltungen und die Petri-Kirche.

Der Besucher soll einen perfekt inszenierten Raum vorfinden, welcher die Historie, die Moderne und die Zukunft Hamburgs *erlebbar und bewunderbar* macht.

Der Park sieht verschiedene Gräben- und Wegesysteme vor, die beleuchtet werden, einzelne Fundstücke effektvoll inszenieren und über Infoterminals Wissenswertes vermitteln. Dazu sind wenige außergewöhnliche Bänke, Bäume und ein kleines Infozentrum und Kiosk eingeplant sowie Flanierwege aus historischen Materialien und mit eingravierten historischen Motiven.

Ausserdem widmet sich das Konzept, der Entwicklung von Wegverbindungen zwischen Innenstadt und Hafencity.  Link

Zur Zeit bietet sich auch die Möglichkeit, das Konzept der größten zusammenhängenden Fussgängerzone ohne Ampeln, mit in dieses Konzept aufzunehmen an, da ich es Ansatzweise in meinem Konzept ausgearbeitet habe. Da sich die Idee mittlerweile gut weiterentwickelt hat, ist eine kombination gut möglich. Sie mehr  Link

In diesem Zusammenhang, ist auch die Koppelung meines Konzept's, mit dem Konzept des "Dom-Marktplatzes", welcher von Klaus angeschoben und vorgestellt wurde und zwischenzeitlich von uns beiden weiterentwickelt wurde, möglich. Siehe dazu mehr  Link

Zusätzlich kann ich mir gut vorstellen, die Idee des "Skylinks" von hamburgvisions  Link mit dem Gesamtkonzept "ArchäologiePark und Umgebung" zu kombinieren: Eine erlebnisreiche Seilbahn, die eine Art Brückenschlag von der Innenstadt zur Hafencity, und in einer weiteren Ausbauphase, nach Wilhelmsburg zur IBA/IGA 2013 "Sprich: Sprung über die Elbe" reicht.


 Gestaltung
Im Vorschlag Archäologiepark, sollen aus jeder Himmelsrichtung kommende Achsen, in der Mitte des Platzes aufeinander treffen. Die vier Felder dienen der Ausstellung. Schwebende Wegekonstruktion (nicht futuristisch, sondern eher rustikal und historisch), geben einen schönen Blick frei, in einen der vier Gräben, wo ausgegrabene Fundstücke effektvoll inszeniert werden. Die Wegekonstruktion ist nicht im eigentlichen Sinne schwebend, sondern befindet sich auf dem Niveau der Strasse. Jedoch durch die Gräben, die sich unter Straßenniveau befinden, entsteht der Effekt von schwebenden Achsen. Infoterminals auf der hängenden Wegekonstruktion sollen Hintergrundinformationen und Wissenswertes zu den Ausgrabungen vermitteln. Dazu sind wenige außergewöhnliche Bänke, Bäume und ein kleines Infozentrum und Kiosk vorgesehen.

Der Besucher soll zwischen Petrikirche und Willy-Brandt-Straße einen perfekt inszenierten Raum vorfinden und einen sehenswerten Weg von der Innenstadt bis zur Hafencity. Die historische Formensprache des Archäologieparks sollte ansatzweise Beziehung zu dem kleinen Vorplatz an der Petrikirche mit kleinen Marktständen und zu den öffentlichen Fußwegen neben dem Park haben. Die Fußwege sind die Wegweiser zum Park und zu der Hafencity, die eine eigenständige, auf den Park bezogene Architektursprache haben soll.

Die Straßenführung soll geradliniger und mit Sichtbeziehungen geformt und gelegt werden. Für die Flanierwege könnten Materialen von historischer Natur verwendet werden und in regelmäßigen Abständen kleine Bilder (Motive) eingraviert sein (Bsp. Walk of Fame - Los Angeles), die von der Geschichte der Stadt erzählen, zum Beispiel Schiffe, Handel, Kirchen, Krieg und Hafenstadt. „Countdownampeln“ (Beispiel Ballindamm und Gänsemarkt) sollen das Flanieren erleichtern.

Unterschiedliche Beleuchtungen (z.B. mystisches Licht, Wege in warmem Licht, Gräben in kaltem Licht) und die unterschiedlichen Ebenen der Fundstätten, Gräben, Wege und Mauern sollen dem Areal bei Tag und Nacht eine ganz unterschiedliche, effektvolle Stimmung vermitteln.

Ein Touristenmagnet und Transportmittel zugleich:
Die Idee des Skylinks eines anderen Teilnehmers aus dem Entwurf "Klostergarten" fügt sich harmonisch in den Entwurf des "Archäologieparks und Umgebung" ein.

Die Seilbahn sollte von einer außergewöhnlichen Architektur gekrönt sein. Sowohl die Konstruktion, als auch die Gondeln sind sichtbare Akzente im Stadtbild, sodass ein schönes Design ein Muss ist.

Hier ist der Entwurf:  Link


 Nutzungszweck
Es soll ein Treffpunkt für "JEDERMANN" werden. Der Zweck des Projektes ist es, den Menschen einen Raum, zum verweilen und entdecken zu geben.
Die Kombination aus entspannenden Verweilen und dann nebenbei, falls gewünscht, Wissenwertes zu erfahren und es dann auch spielend und entdeckend lernen (Edutainment), ist der besondere Reiz des Projektes.
Es gibt verschiedene Arten vom Flanieren, Entspannen und Verweilen, weshalb auch unterschiedliche Gastronomiekonzepte, wie z.B. im Innenhof des Gebäudes östlich neben dem Domplatz ala hacksche Höfe in Berlin, entstehen werden. Wechselnde (Spezialitäten-) Märkte, wie Märkte die sich dem Handel, Handwerkskunst, Kirche, hamburgspeziefischen Themen und/oder kulinarische Spezialitätenmärkte und Veranstaltungen die sich mit dem Gründungsjahr und der Geschichte Hamburgs befassen, geben dem Platz eine einzigartig historische Identität.

Der Domplatz bleibt dabei ein Freiluftmuseum, welches für jedermann zugänglich und kostenfrei ist. Der Archäologiepark ist der Mittelpunkt des gesammten Areals zwischen Innenstadt und Hafencity, mit dem sich das Konzept befasst. Er muss von der Strasse nicht besonders auffällig und supermodern wirken, sondern soll eher durch seine Liebe zum Detail überzeugen. Dabei spielen natürlich die Materialien und die Inszenierung eine ganz besondere Rolle. Der Platz muss wirken als ob er schon seit längerem dort ist und mit der Stadt gewachsen ist. Es muss den "Esprit" von Geschichte, Hamburg und Archäologie versprühen und trotzdem einzigartig im Design sein. Schwer zu erklären :) (Man kann aber mehr in Detail gehen)

Die 2te wichtige Säule des gesamten Projektes ist sicherlich die ganze Wegeverbindung von der Innenstadt und Hafencity. Dazu wird die Strassenführung verändert und angepasst, um interessante und richtungsweisende Perspektiven für den flanierenden Besucher zu ermöglichen.
Die Gehwege werden verbreitert und mit ansprechenden und vielleicht sogar historischen Materialien (Backstein, Kopfsteinpflaster(an bestimmten stellen)) und Elementen (historische Lampen, Mülleimer und Pflanzenkästen) aufgewertet. Zusätzlich soll auf den Wegen in bestimmten Abständen eine Art "Walk of Fame" geschaffen werden, welcher jedoch anstatt Sternen -> Grafiken und/oder Gemälde mit historischen Elementen, wie Schifffahrt, Handel, Kirche und Krieg bedruckt wird.

Der Vorplatz der Kirche dient für die bereits oben erwähnten Märkte und Geschäfte.

In das Gesamtkonzept sollen die historischen Gebäude südlich des Domplatzes mit integriert werden, welche durch einen möglichst freien Platz von jedem Punkt sehr gut sichtbar sind. Diese können zu Geschäften und Restaurants und/oder Bars umgewandelt werden.

Die nächtiliche Illumniation wichtiger und schöner Gebäude im Dunkeln, sowie die beleuchtung des Archäologieparkes, wo die Wege mit warmen und die Gräben mit kaltem Licht beleuchtet werden, sorgen auch für eine angenehme und ansprechende Aufenthaltsqualität in den Abend- und Nachtstunden.

Die Seilbahn verbindet die innere Stadt mit der HafenCity und dient dem "Sprung über die Elbe", eventuell bis nach Wilhelmsburg und zur IBA und IGA 2013. Besonders die Strecke durch die Hafencity, würde eine Reihe von Sehenswürdigkeiten bieten. Speicherstadt - Überseequartier - internationales Schifffahrtsmuseum Tamm, Science Center, Kreuzfahrtterminals etc.

Beitrag von Klaus:
( schreib mal einfach hier rein falls dass nicht darf dann wieder Löschen )

Hallo Adrian, das alles gefällt mir sehr gut, und es sind Ideen die das Interesse an dem Platz verstärken können, gerne würde ich sehen wenn wir unsere beiden Ideen verbinden könnten.

Vielen Dank

Klaus


 Umsetzung & Finanzierung
Zu aller erst sollte man versuchen, die Ideengeber und die Verantwortlichen an einen gemeinsamen Tisch zu setzen, wo diese dann einen detailierten Plan erstellen können. Ist dieser mit der Zeit vorhanden, sollte man versuchen für dieses Projekt "Mäzene" aus Hamburg zu gewinnen. Die Bereitschaft in Hamburg zum Spenden ist erfahrungsgemäß sehr groß (siehe Elbphilharmonie). Auch eine öffentlich geschickt und sichtbar platzierte "Spendenurne", welche den Besuchern die Möglichkeit gibt, eine Spende für das wunderbar neue Stück Stadt zu hinterlassen, könnte eine Idee sein. Diese Art von Finanzierung hängt jedoch von der Akzeptanz der Besucher ab und würde erst nach der Realisierung für Einnahmen sorgen. Daher muss der Platz von hoher Qualität und erlebnisreich sein um diese Akzeptanz bei Besuchern für diesen Ort, zu wecken. Diese Art von Finanzierung, bei der auch den privaten Menschen eine Möglichkeit zur Mitfinanzierung geboten wird, ist in den letzten Jahren immer öfter zum Einsatz gekommen, und wird sicherlich in naher Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Eine Säule der Finanzierung könnte zudem die Focussierung auf Service und Dienstleistung sein, bei der der Focus auf das Teilgebiet gelegt werden wird. Es könnten "Sightseeing-Touren" mit einem Scout für Besucher angeboten werden. Diese Trips könnten sich verstärkt mit der Entwicklung Hamburgs und seiner Historie befassen. Als Beispiel: Angefangen am Domplatz, Richtung Speicherstadt, über die alte Deichstraße durch den Rathausmarkt sowie vorbei an der Petrikirche zurück zum Domplatz "Archäologie-Park(-museum)". Die Stadt könnte Geld aus dem "Investitionsprogramm 2010" der "Stadt Hamburg" erhalten, durch welchen auch solche Projekte mitfinanziert werden sollen. Die Gastronomie und Geschäftsflächen sollten auf keinen Fall an große Filialketten und Marken vergeben werden, da hier versuchen werden sollte, dem Gebiet eine Hamburger Identität zu geben. Denn auch kleine einzigartige Geschäfte, welche es noch nicht gibt, können gute Gewinne erzielen. Diese sollten den Bereich Handel, Antike und spezielle Gastro- und Barkonzepte abdecken -> Beispiel Eppendorf/Schanze Der Skylink würde für zusätzliche Einnahmen sorgen, da dieser mit einem entsprechendem Angebot und Konzept ein Besuchermagnet sein wird. Allein bei den Hamburgern besteht ein Interesse für so ein Projekt. Nebenbei haben einige wenige Städte auf der Welt gezeigt, dass dies eine touristische Attraktion sein kann, welche sowohl den Bewohnern als auch Besuchern (Touristen) einen ungewöhnlich einzigartigen Blick auf die Stadt (in diesem Falle Hamburg) bieten kann. Mehr dazu hier http://www.hamburg-domplatz.depage856.html





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