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Favorit Park mit Kellergeschoss
Von: malena 14.06.2007 | 15:38

Ich bin gegen eine Bebauung des Domplatzes.

Die besondere Bedeutung des Domplatzes kann nur dadurch deutlich gemacht werden, dass keine Bebauung stattfindet, sondern der Platz durch einen Park zu einem besonderen Ort in der Stadt wird.

Die Idee des Parks mit Kellergeschoss ist eindeutig mein Favorit.
Die historische Bedeutung des Platzes wird durch das Museum besonders hervorgehoben und durch den Park noch unterstrichen. Es ergibt sich die Kombination von Bildung und Erholung - vor oder nach dem Shoppen oder einfach nur so.

Die in einem anderen Vorschlag geäußerte Idee der Untertunnelung der Strassen für den Verkehr,wäre eine passende Ergänzung, so dass sich ein grosser Platz bis hin zur Petrikirche ergibt. Den Vorplatz könnte z. B. die Petrikirche z.B. für (oekumenische? Taize?)Gottesdienste nutzen.

Dies würde die Petrikirche betonen und auch die Einbindung des Bischofsturms in das Konzept erlauben.

Vielleicht könnten auch die Gebäude über und vor dem Bischofsturm so verändert werden, dass diese quasi auf Stelzen stehen und somit der Bischofsturm noch besser an die Ausgrabungen des Domplatzes angebunden werden könnte.

Für Radio Hamburg würde sich sicherlich ein kleines historisch angepaßtes Gebäude irgendwo am Rand des Domplatzes finden/errichten lassen. Jedenfalls sollte Radio Hamburg am Standort bleiben.

Die Kreuzfahrttouristen sind nur wenige Stunden in der Stadt, so dass diese nicht in den Mittelpunkt gerückt werden sollten.
Der Platz sollte für alle Gäste der Hamburger und für die Hamburger selbst ein anziehender Ort sein.

Ich sehe viele Besucher/Touristen im Innenstadtbereich, in der Speicherstadt und am Hafen. Kaum in der Hafencity. In dem sterilen Bereich der Kuben ist es touristisch wirklich nicht besonders aufregend. Die einzige Ausnahme ergibt sich dann, wenn besondere Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Die Anbindung des neugestalteten Domplatzes an die Hafencity hat für mich daher keine Priorität, kann sich aber sehr wohl als Nebeneffekt ergeben.

Zu der Art der Anbindung:
Skylink ist sicherlich eine faszinierende Idee. Wahrscheinlich entstanden in Anlehnung an die Monorail in Darling Harbour in Sydney.
Eine Monorail wäre wohl nicht praktikabel gewesen, so dass eine Kabelbahn erdacht wurde.

Die Kapazität einer Kabelbahn ist meines Erachtens zu gering. Die Zahl der möglichen Stopps ist ebenfalls gering, weil dann alle Kabinen gleichzeitig halten. Dennoch ist die Idee sehr reizvoll. Skylink könnte von der Ecke Junfernstieg/Ballindamm über die Bergstraße geradeaus zum Domplatz und weiter in die Speicherstadt (und wenn es denn sein muss - auch bis zur Hafencity) und dann bis zum Baumwall führen.

Da die Kapazität nicht ausreichen wird und auch nicht jeder mit den Kabinen wird fahren können, da diese für z.B. Behinderte, Kinderwagen nicht zu nutzen sein werden und da diese sich sehr aufheizen werden, sollte Skylink durch eine Buslinie und auch durch andere Möglichkeiten ergänzt werden z.B. die Rikschas.

Dies hätte den Vorteil, dass
a.) viele Personen transportiert werden könnten
(zu wichtigen Ereignissen könnten
zusätzliche Busse eingesetzt werden)
b.) beliebig viele Haltestellen geplant werden
könnten
c.) auch der Hafen und hier insbesondere die
Landungsbrücken in die Route eingebunden
werden könnten
und also
d.) die U-Bahn in die Hafencity entfallen könnte.

Darüber, ob es sich um normale Busse oder besonders geformte o.ä. handeln sollte, müßte noch nachgedacht werden. Genauso über die Art des Antriebes.

Für das gesamte Projekt sollten die Antriebe; Beleuchtungen etc. neuesten Erkenntnissen entsprechen, d.h. so wenig Energie wie möglich benötigen, aus umweltschonenden Quellen stammen, Solarenergie nutzen etc.

Die Busse und Skylink sollten eine Haltestelle am Domplatz haben. In der Nähe der Haltestelle sollte sich in einem sehr kleinen, historisch angepaßten Gebäude die Tourist Information befinden.

Und wenn ich viel ändern dürfte, aber leider gab es für diese Fragen nicht so ein Forum, würden das Kreuzfahrtterminal und die Anlegestelle dort sein, wo sich der Kaispeicher A befindet. Dann hätten wir alle von den Landungsbrücken einen herrlichen BLick auf die Kreuzfahrtschiffe und die Kreuzfahrttouristen einen herrlichen Blick auf die Stadt und den Hafen.

Die von so vielen gewünschte Elbphilharmonie könnte am Ort des jetzigen Kreuzfahrtterminals oder besser noch neben oder am Ort des Musicalzeltes "König der Löwen" stehen.

Wie auch immer. Die Kreuzfahrtschiffe müßten näher an die Landungsbrücken.












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