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Schirm über dem Domplatz
Von: Bokelmann, Klaus 14.06.2007 | 14:54

Überlegungen zum Domplatz 26. Juni 2002 / 14. Juni 2007


1. Die Bedeutung des Ortes

Ob die archäologischen Untersuchungen auf dem Domplatz nun viel oder wenig konkrete Funde erbracht haben: In diesem Bereich begann die Geschichte der Stadt Hamburg, und damit hat dieser Ort für die Identität der Stadt eine herausragende Bedeutung.


2. Die Lage der Fläche

Der Domplatz liegt am Schnittpunkt der Fortführung des Jungfernstiegs in Richtung Speicherstadt und Hafen-City und der Achse Steinstraße - Rathausstraße - Rathaus, die allerdings durch die Verschwenkung der Hauptstraßenfunktion in die - in dieser Lage ja noch recht junge - Domstraße heute nicht so recht wahr genommen wird.


3. Nutzungsmöglichkeiten

Für die Wiege unserer Stadt Hamburg wäre eine typisch kommerzielle Nutzung nicht angemessen: Dieser Ort verlangt nach weitgehender Öffentlichkeit und nach Nutzungen, die ihn mit dem Wohl und Wehe dieser Stadt verbinden. Dieses könnten sein:
• Ausstellungen zur Geschichte und Bedeutung Hamburgs, über Handel, Schiff- und Luftfahrt
• Ein Bürgerforum für Konzerte, Diskussionen und sonstige Veranstaltungen
• Eine Ergänzung zum Rathaus, das ja primär und eigentlich Sitz des Senats und nicht der Bürgerschaftsabgeordneten ist. Mit modernen Arbeitsplätzen und Kommunikationsräumen könnten die Bedingungen für Begegnungen der Abgeordneten untereinander und mit Bürgern, Organisationen und Verbänden erheblich verbessert und die verstreut im Umfeld angemieteten Büros, die immer eher ein Notbehelf waren, aufgegeben werden.


4. Ein Konzept

Der "Neue Domplatz" reicht vom Schopenstehl bis zur Rathausstraße. Ein hoch aufgeständerter Baukörper überspannt wie ein großer Schirm die gesamte Fläche und lässt den Blick über den Platz weit gehend frei. Seinen Rand bilden ein bis zwei unter ihm "hängende" Nutz-Geschosse mit Ausstellungsflächen, Büro- und Besprechungsräumen, aus denen der Einblick in die Fläche und die dort statt findenden Aktivitäten möglich ist. Weitere Nutzungen können in einem weiteren, turmartigen Baukörper gegenüber dem (ehemaligen) Presse-Haus untergebracht werden. Über die Rathausstraße, die in Höhe der Petri-Kirche verkehrsberuhigt werden könnte, hat dieser Komplex eine sehr enge Anbindung an das Rathaus. Vor der Petri-Kirche entstünde ein ruhiger Vorplatz - und erneut ein maßstabgebendes Gegenüber, wie es auch früher - und in Resten noch bis in die fünfziger Jahre hinein - bestanden hat.





















































































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